Gasthaus "Zur Rose"

Die Geschichte des Hauses

 

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Gasthaus Historisch, Geschichte,

Wer sich die „Rose“ von außen betrachtet dem werden zweifelsohne die beiden handgeschmiedeten, als Rosenstrauch stilisierten Ausleger ins Auge fallen, auf denen jeweils eine Jahreszahl angebracht ist. Die frühere der beiden Datierungen, das Jahr 947, bezieht sich auf die Zeit in der, der Oberhof in Mehr, die heutige Rose, zum ersten Mal urkundliche Erwähnung fand.

Damals schenkte Luidgard, eine Tochter Kaiser Otto I, dem Xantener St. Viktorstift den „curtis in mere“, ein wohl aus merowingischer Zeit stammendes Krongut. („Curtis“ steht für einen Herren- oder Fürstensitz, und „ in mere“ ist die Bezeichnung für diese im Rheinvorland gelegene, stets hochwasserfreie Stelle, daher leitet sich auch der Name unseres Dorfes ab). Somit zählt die „Rose“ mit ihrer über eintausendfünfzigjährigen dokumentierter Vergangenheit, und mit ihr das Dorf Mehr, zu den ältesten am rechten Niederrhein historisch erwähnten Örtlichkeiten.

Die zweite Jahreszahl bezeichnet das Jahr in dem die Rose zum ersten Mal schriftlich als Gasthaus erwähnt wurde. Im Jahre 1539 pachtete der Hoppenbrauer Johannes Roess und später sein Sohn Gottfried Roess das Wirtshaus von der Xantener Dompropstei. Daher leitet sich der  Ursprung  des Namens der Rose nicht von einer Blume ab, sondern geht auf seine ehemaligen Besitzer zurück. Im übrigen ist dieses Gasthaus durch diese frühe Datierung eines der ältesten, wenn nicht gar die älteste, noch bestehende Gaststätte am unteren Niederrhein. Im 17. Jahrhundert war hier die Familie van Meegen anwesend. In dieser Zeit nannte sich die Wirtschaft „unter dem Zeichen Rose“. Anschließend folgte dann die am Niederrhein bekannte Familie Lensing. Heinrich Lensing hatte auch die Fischerei an der Langen Renne gepachtet. Er, wie auch sein Nachfolger in der „Rose“ Jakob Cremer waren Schöffen am Ortsgericht Haffen-Mehr. Bei der Aufhebung der Propstei unter Napoleon anfangs des neunzehnten Jahrhunderts wurde auch die „Rose“ vom Staate eingezogen und öffentlich versteigert. Die Verkaufsanzeige in der Großherzoglichen Bergische Wöchentliche Nachrichten Nr.9 vom 1. März 1808 hatte diesen Wortlaut:

„Gemäß Verfügung des Domänen Direktoriums zu Düsseldorf sollen zum öffentlichen Verkauf ausgestellt werden: Das Wirtshaus „die Rose“ in Mehr: 22 Holländische Morgen, 300 Ruten Acker, 24 Holländische Morgen, 10 Ruten Wiesen und Weide, 5 Holländische Morgen, 200 Ruten Buschgrund, 6 Holländische Morgen, 300 Ruten Heide. Pachtertrag 403 Reichsthaler 45 Stüber, schon geboten 10.000 Reichsthaler, vorhin der aufgehobenen Propstei zuständig. Verkaufstermine sind der 4.3 und 4.4 auf dem Rathause zu Rees.

Rees, den 20. Februar 1808 - J.E. Ueberhorst, großherzoglicher Domänen Advokat.“

Eine Kaufurkunde aus dem Jahr 1833

Der ortsansässige Wirt und Bierbrauer Heinerich Vennemann der im heutigen Hause Block sein Lokal hatte, erwarb das Anwesen und setzte die Brauerei in der „Rose“ fort. Er war der Ur-Ur-Urgroßvater des heutigen Besitzers Albert Bömer.

Im Laufe der vielen Jahrhunderte hat die Rose stetig ihr Äußeres verändert und sich den derzeitigen Gegebenheiten angeglichen. In diesem Sinne und in dem Bewusstsein der langen Tradition dieses Gasthauses ist die Familie Bömer weiterhin bestrebt die Rose umsichtig in die weitere Zukunft zu führen.

 

 

 

Zur Rose

Von der edlen Jägerei

Speisekarte Liesen

Biermarke Historisch

Der Brand

Die 70 er Jahre

Inh. Albert Bömer

Heresbachstrasse 30

46459 Rees-Mehr

Telefon:02857/2635

Mobil:01777772635

E-Mail:

albertboemer@aol.com

Öffnungszeiten:

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